Safer Sex

AAnalverkehrnalverkehr

Beim ungeschützten Analverkehr ist das Risiko, sich mit dem HI-Virus zu infizieren, sehr groß. Für den/die passive(n) Partner/in ist das Risiko besonders hoch, gleich ob Mann oder Frau. Ein Risiko besteht auch ohne Samenerguß. Daher: Unbedingt Kondome verwenden!

VaginalverkehrVaginalverkehr

Ähnlich wie beim ungeschützten Analverkehr ist das Risiko bei ungeschütztem Vaginalverkehr mit infizierten Personen sehr hoch. Kleine, nicht sichtbare Verletzungen im Penis oder in der Scheide können für eine Übertragung ausreichen. Im Allgemeinen wird für eine Frau eine größere Gefahr vorhergesagt, da im Sperma sehr viele infizierte Zellen auftreten. Während der Menstruation ist die Gefahr für den Mann höher. Auch hier gilt: Kondome benutzen!

OralverkehrOralverkehr

Beim Oralverkehr gilt grundsätzlich: Keine Samen- oder Scheidenflüssigkeit in den Mund! Eine Infektion durch Aufnahme von infizierter Samenflüssigkeit oder Scheidenflüssigkeit ist möglich, wobei im allgemeinen die Gefahr bei Aufnahme von Samenflüssigkeit als höheres Risiko eingeschätzt wird als die Aufnahme von Scheidenflüssigkeiten. Auch hier gilt: beim oralen Verkehr mit Abspritzen Kondome benutzen. Gibt ja mittlerweile auch welche mit Geschmack…

Gemeinsame SpritzenGemeinsame Spritzen

Die Verwendung derselben Nadel und Spritze birgt eine sehr große Gefahr, sich mit dem HI-Virus zu infizieren. Daher: Nadeln und Spritzen nie gemeinsam benutzen, Spritzbestecke sterilisieren!

 

SchwangerschaftSchwangerschaft

Nach neueren Erkenntnissen ist die Wahrscheinlichkeit, ein infiziertes Kind zu bekommen, wenn die Mutter selber infiziert ist, sehr gering.

 

TatoosTatoos

Tatoos und/oder Piercings sollten nur von erfahrenen Leuten gemacht werden und birgen immer ein Restrisiko.

 

Anhusten

Hände schütteln

Trinken

Anhusten, Hände schütteln, Trinken

Ein für allemal: Bei Anhusten, Hände schütteln oder gemeinsames Trinken aus einem Glas besteht absolut keine Gefahr.

Weitere Informationen

Weitere Infos zum Thema Safer Sex bekommen Sie in der Aids-Hilfe Kiel e.V. oder beim Gesundheitsamt !

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